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Do, 17.05.2012

Autor

Ingrid Felipe

04.11.2011 15:21

Vollwertige Entlohung für vollwertige Nachmittagsbetreuung

 

 

Im Zuge der aktuellen Bildungsdebatte und des derzeit laufenden Bildungsvolksbegehrens, diskutierten die Rumer GemeinderätInnen im gestrigen Schulausschuss auf Initiative von GRÜN-GRin Ingrid Felipe über die Problematik der nicht ausreichenden Finanzierung der schulischen Nachmittagsbetreuung durch das Land Tirol.

Einig waren sich die VertreterInnen aller Fraktionen, dass es nicht nachvollziehbar sei, weshalb die PädagogInnen für die anspruchsvolle Nachmittagsbetreuung nur die halbe Entlohnung erhalten. "Darunter leidet verständlicherweise die Motivation der Betreuenden. Es gibt kaum qualifizierte PädagogInnen, die um dieses Geld diesen Job übernehmen wollen und können.", schildert Ingrid Felipe die Problematik der wechselnden Bezugspersonen, die für viele Kinder nur schwierig zu verkraften ist.

"Meine Bitte an die Gemeinde Rum war, die mangelnde Finanzierung seitens des Landes aus Gemeindegeldern zu kompensieren, wie es zB in Kufstein geschieht. Leider sieht die Gemeindeführung aber keinen weiteren Spielraum für Zusatzfinanzierungen, da in Rum schon bisher viele Ausgaben zur Optimierung der Ganztagsbetreuung - vor allem im HS-Bereich - übernommen werden.", zeigt die GRÜN-Gemeinderätin Verständnis für die immer enger werdenden Gemeindebudgets.

"Da Bildung jedoch die wichtigste Zukunftsinvestition ist, werde ich im kommenden Finanzausschuss die Chance nutzen, um mit den EntscheidungsträgerInnen über die Prioritätensetzung im Rumer Gemeindebudget zu verhandeln. Wenn wir bei Blumenschmuck und Weihnachtsbeleuchtung die eine oder andere Einsparung vornehmen, sehe ich eine Möglichkeit, einen weiteren Schritt in Richtung Ganztagsschule zu setzen.", sieht Ingrid Felipe kleine Verbesserungspotentiale auf Gemeindeebene bis die großen Reformen endlich in die Gänge kommen. „Bis dahin heißt’s: Volksbegehren unterschreiben!“, so Felipe mit einem abschließenden Appell.




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